TSV 04 Nieder-Mörlen

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 Lahn-Dill-Bergland-Pfad

Am Donnerstag, gleich Anfang Mai, da zog's uns in die Ferne
 fünf Wandrern war's nicht einerlei- nicht gezwungen, sondern gerne
 verließen wir per Bahn den Ort in Richtung Lahn-Dill-Bergland
 zur Wanderwoche zog's uns fort von Dillenburg zu Marburgs Lahnstrand.
Die Fachwerkstadt mit Wilhelmsturm, zum Landgestüt, das schon geschlossen
bei Sonnenschein und ohne Sturm, haben wir den Abend genossen.
 Dann ging es los, bergauf, bergab, die Sonne mit Wolken wechseln
wir machten Schritte, nicht zu knapp, unsere Wanderetappe zu drechseln.
Wir landeten so gegen drei, am Etappenziel in Bicken,
im Hotel Thielmann gab's Frühstücksei und manches zu erblicken.
Da hing ein Brett für Schnapsglasrunde, drauf stand „Beckener Haasack“
die Geschichte dazu aus der Wirtin Munde, leuchtete uns ein, wie Klarlack.
So stellte ein Bauer in früherer Zeit, abends einen Heusack auf die Strasse
ein Wirtshausheimkehrer zog den Hut ganz ehrbereit, auf dass man ihn ziehen lasse.
Seitdem werden die Bickener „Haasäck“ genannt, wie wir die „Bloofoiß“ heissen,
die Ober Mörler als „Labbefresser“ bekannt, die Steinfurther als „Rasselböck“ reisen
Am Samstag dann, Bad Endbach zu, bis kurz vor dem Ort meist nieseln,
wir brachten eine halbe Stunde in der Schutzhütte zu, weils ordentlich tat gießen.
Abends aßen wir in der Therme dort, Kartoffelpizza, Currywurst mit Landbier
würfelten dann noch 'ne Runde vor Ort, im Hotel Heckenmühle unserem Quartier.
Die Rasenfläche am Thermen-terrain, die mähte ein Mäh-roboter,
wir staunten und amüsierten uns schää, wie er Bahnen zog ohne Geknotter.
Der Sonntag uns bald Dauerregen brachte, wir liefen dahin im Nassen
der Arm bald schlapp vom Schirmhalten machte, solch Wanderwetter wir hassen.
Zum Koppe-Aussichtsturm im Dunst, Lothar wollte Selbstausläser Foto
weil der Akku lehr, die Bilder verhunst, kein Sechser diesmal im Lotto.
Das Tagesziel war Gladenbach, die Wegführung nicht ganz schlüssig,
Schlossgartenhotel erreicht mit Weh und Ach, manche Schlenker überflüssig.
Am Montag neue Woche, neuer Elan, nach Caldern dann aufgebrochen
das längste Teilstück im Bergland-Pfad Plan, der fuhr uns dan auch in die Knochen
wir kürzten ab, da wo wir's durchschauten und begradigten etwas die Strecke
Beerdigungsglocken als wir unser Mittagsbrot kauten, rundum uns Wildsau Drecke.
Den Rimbergturm, der Aussicht bot, den haben wir nicht mehr erklommen
unsere Füsse litten zu grosse Not, dazu sind wir nicht mehr gekommen.
In Caldern dann glücklich angekommen, wo schon Zisterzienserinnen clausurten
bei der Würfelei unsern Schlaftrunk genommen, manch einer im Bett dann schnurrte.
Der letzte Abschnitt, nicht schwer zum Glück, wir zogen nach Marburg bei Sonne
in der Dammmühle, wo einst Student den Salamander ritt, da hatten wir bald gewonne
Durch den Schloßpark zur Elisabethkirche hinein, dann zum Bahnhof aufs Gepäck gewartet,
hier hatte der Wanderer Ruhe vor weiterer Pein, bis er wieder aufs Neue startet hk

Wochenwanderung 2012a

Wochenwanderung 2012c

Wochenwanderung 2012b
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