TSV 04 Nieder-Mörlen

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!!! Sondermeldung !!! Dem TSV 04 Nieder-Mörlen droht die Auflösung !!! Besuchen Sie dazu die Infoveranstaltung am 19. November um 11:00 Uhr in der Frauenwaldhalle in Nieder-Mörlen !!!

 Harzwanderung

Sechs Wanderer vom TSV, die machten sich auf die Socken.
Das Ziel war dies Mal ganz genau, der Hexenstieg über den Brocken.
Wir reisten an am Muttertag, per Bahn nach Osterode
doch im Detail der Teufel lag, die Verbindung recht marode.
Am Montag liefen wir dann los, mussten erst noch Stöcke kaufen,
zunächst war schon die Steigung groß, bis wir konnten eben laufen.
An verschiedenen Wassergräben entlang, die in den Fels gehauen.
Harte Handarbeit, die da gelang, damit die Familie hatte was zu kauen.
Das Oberharzer Wasserregal, wie das System sich nannte
für den Antrieb im Bergbau radial, alte Ingenieurkunst, interessante.
Vom Sperberhaier Dammhaus ab bis auf den Brocken oben
lief am 2. Tag die Tour dann ab, dazu man konnt` uns loben.
Bewölkt der Himmel, grau in grau, und ab und zu ein Wehen
vom Harzer Wind im Wolkenstau, wir blieben niemals stehen.
Zur Mittagsrast beim Torfbauhaus in bayuwarischer Atmosphäre
Weisswurst und Leberkäseschmaus, Brotzeit zur Wandrerehre.
Der Brocken ganz im Nebelhauch, kein Ausblick zu genießen,
nach Abendessen und viel Bier im Bauch, wir zur Nacht die Augen schließen.
Am nächsten Tag im Nebel weiter, vom Brocken abwärts Schritt für Schritt
Bewölkt und wieder mal nicht heiter, da mal des Wandrer`s Psyche litt.
In Drei Annen Hohne auf dem Parkplatz, stand Kuppi mit Goulaschkanon'
ein Teller Erbsensuppe ohne viel Rabbatz musst reichen, dann ging's weiter schon.
Bis Königshütte ging die Strecke, dort war im Königshof Quartier
Jochen wartete bis man ihn wecke, im Gasthof schmeckte gut das Bier.
Am nächsten Tag Richtung Rübeland am Bodefluss entlang gelaufen
im Getriebe war dann etwas Sand, an der Hermannshöhle kurz verschnaufen.
Am Rand der Talsperre Windbruchbäume, die lagen kreuz und quer über'n Weg
das waren Wandrers Alpträume, drunter und drüber alles schräg.
Recht müde abends beim Jodlermeister, die Zimmer eng, das Essen gut
in Altenbrak die Wandergeister, erholten sich zu neuem Mut.
Der letzte Wandertag nach Thale bracht erneut ein Hindernis
da Steinschlag auf dem Weg im Tale, ging's übern Berg im Regenvlies.
Beim Denkmal vom alten Forstrat Pfeil, dem ,man den Bronzehirsch hingestellt
und Wodkarunde mit Gesangsanteil, sah kurz ganz rosig aus die Welt.
Am Tierpark weiter zum Hexentanzplatz, da saß der Teufel auf dem Stein
er und die Hexe zeigten ihre Fratz', der Abstieg steil, musst aber sein.
Am Abend dann beim lunchen lauschten, wir Andreas und Martina im Duett
sie ließen die Harzer Wälder rauschen, und jodelten harmonisch nett.
So ging die Wanderwoch' zu Ende, es war die vierunddreissigste Tour
Da klatscht man gern mal in die Hände, und bleibt weiter auf der Spur.
hk
 
Wochenwanderung_2010

 

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