TSV 04 Nieder-Mörlen

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Wanderung des TSV Nieder – Mörlen am 07.10.2018

Die 1. Erlebnis – Wanderung die etwas Abseits unserer engeren Heimat erfolgte. Die Burg Greifenstein mit dem Glockenmuseum im Dilltal war das Ziel. Los ging es um 08:00 h an der Frauenwaldhalle mit einem Autokorso nach Greifenstein. Insgesamt nahmen 18 Wanderer des TSV teil.

Greifenstein01

Nach einer knappen Stunde trafen wir uns in Greifenstein am Dorfgemeinschaftshaus und los ging die Wanderung in Richtung Ulmtalsperre. Zum Schluss kamen wir sogar in einen kleinen Regenschauer, welch eine Seltenheit im Jahre 2018.

Greifenstein02

Im Wirtshaus an der Sperre gab es ein kleines Sektfrühstück, was der guten Stimmung der Wandertruppe keinen Abbruch tat.

Zurück nach Greifenstein, jetzt geht es die ca. 8 km nur bergauf. Von weitem war schon die Burg zu sehen, bald haben wir es geschafft. Und welche Überraschung, in Greifenstein gibt es das 1. Weinfest – Zufall.

Greifenstein03

Nach einem kleinen Schluck waren wir am Ziel, Burg Greifenstein. In der Burgschänke wurde uns ein rustikales Mittagessen gereicht.

Greifenstein04

Anschließend wurden wir über die Geschichte der Burg, die heute einem Verein gehört, und dem darin befindlichen Glockenmuseum unterrichtet.

Greifenstein05

Greifenstein06

Wir haben wieder etwas erlebt, nach unserer Wanderung. Den Teilnehmer hat die Erlebniswanderung in und um Greifenstein sehr gut gefallen.

Das nächste mal treffen wir uns in der Adventzeit am 09.12.18, zum Spaziergang zur geschmückten Eichberghütte.

Gäste sind bei unseren Wanderungen willkommen.

Wer bei der nächsten „Erlebnis – Wanderung“ des TSV Nieder – Mörlen dabei sein möchte, informiere sich bitte im Internet auf der Homepage www.tsv-nieder-moerlen.de

Anton Koppai
1. Wanderwart

Wanderung des TSV Nieder – Mörlen am 22.07.2018

Es soll wieder eine Erlebnis – Wanderung werden. Langsam gehen die attraktiven Erlebnis – Ziele aus. Durch Zufall bin ich auf das Energiemuseum in Wölfersheim gestoßen. Bei mehreren Anrufversuchen bin ich immer wieder auf einem Anrufbeantworter gelandet. Auf eine Antwort habe ich vergeblich gewartet, da der Herr des Anrufbeantworters schon seit längerer Zeit verstorben ist und mich deshalb nicht zurückrufen konnte.

21 Wanderfreunde des TSV trafen sich um 09:00 h an der Frauenwaldhalle und los ging es in Richtung Steinfurth.

Woelfersheim 01

Unterwegs sahen wir den Klapperstorch. Auch wurden einige Stops im Schatten abgehalten um die Wasserreserven aufzufüllen.

Woelfersheim 02

Nach 10,2 km war das Ortsschild von Wölfersheim erreicht.

Woelfersheim 03

Wir finden die Hauptstraße und folgen dieser bis zur Hausnummer 2. Dort ist ein Edel – Italiener (Ristorante Cappuccino). Endlich sitzen, etwas Kaltes trinken und auch etwas zum Essen bestellen. Wir wurden nicht enttäuscht – alles bestens.

Nach einer geruhsamen Pause noch eine kurze Strecke bis zum Energiemuseum, wo wir von kundigen Führern bereits erwartet wurden.

Woelfersheim 04

Das Museum gibt es tatsächlich. Gezeigt wird die Geschichte der Braunkohlegewinnung von ca. 1920 bis ca. 1991. Zuerst Untertage später im Tagebau wurde Braunkohle abgebaut. Anfangs wurde die Braunkohle unter Luftabschluss verschwelt um Produkte von Teer bis hin zu Flugbenzin zu gewinnen. Der Spritpreis war in den 30er / 40er – Jahren unwichtig. Da Deutschland über keine nennenswerten Rohölquellen verfügt, musste das Benzin auf anderer Art gewonnen werden.

Mit dem Beginn der allgemeinen Elektrifizierung wurde die Braunkohle im Tagebau abgebaut und in 3 Kraftwerken verstromt. Zur Kühlung wurde Wasser aus den Abbauteichen verwendet, die immer wieder abgefischt werden mussten, da die Fische in dem warmen Wasser gut gediehen.

Wieder etwas gelernt!

Woelfersheim 05

Zurück ging es mit der Bahn, Entschuldigung – dem Schienenersatzverkehr – also Bus, nach Friedberg. Dort löste sich die Wandergruppe auf. Keiner wollte die Umsteigezeiten für die Bahn nach Bad Nauheim (45 min) und dem Bus nach Nieder – Mörlen (39 min) aussitzen.

Allen Teilnehmern hat die Wanderung gut gefallen, die durch unsere nähere Heimat führte und fast unbekanntes zeigte.

Wer bei der nächsten „Erlebnis – Wanderung“ des TSV Nieder – Mörlen dabei sein möchte, informiere sich bitte im Internet auf der Homepage www.tsv-nieder-moerlen.de

Anton Koppai
1. Wanderwart

 

Wanderung des TSV Nieder-Mörlen am 14.04.2017


Das Wanderjahr 2017 begann am Karfreitag. Hierzu wurde erst eine Klärung beim Ordnungsamt notwendig, welches uns bestätigte, daß eine Vereinswanderung keine öffentliche Veranstaltung ist, nicht gegen das Hessische Feiertagsgesetz verstößt und daher stattfinden kann. Der Karfreitag begründet sich mit der Tradition des Eierbiertrinkens in Ober-Hörgern, dem Ziel der Wanderung.
Los ging es mit 25 Wanderern um 09:00 h an der Frauenwaldhalle, mit dem 1. Ziel, der Marienkirche in der JVA Rockenberg. Entlang der Wetter und den Eisenbahngleisen über Steinfurth und Oppershofen wurde nach 9 km die JVA in Rockenberg erreicht. Dorthin folgten weitere 5 Wanderer mit dem Pkw.

Auf dem Weg nach Rockenberg 30 Wanderer sind nicht zu übersehen
Um die Marienkirche in der JVA besuchen zu können, mussten die 30 Wanderer ihre Personalausweise abgeben und alles Gepäck an der Pforte abgeben. Die Marienkirche gefiel durch ihren Barock – Baustil und der Rokoko – Innenausstattung mit einem Holzschnitz – Altar, der von einem Riemenschneider Schüler geschaffen wurde. Abschließend wurde uns der Alltag und die Aufgabenstellung der Justizanstalt erklärt.

Der Karfreitag belohnte uns mit Sonnenschein TSV Wanderer rücken in den „Knast“ ein
Dem „Knast“ wieder entronnen folgte eine Picknick – Pause an der „Rockenberger Hölle“, einem ehemaligen Steinbruch, der sich zu einem Biotop gewandelt hat. Die Wanderer wurden von Rindviechern bestaunt.

Endlich eine Rast Zottelrinder interessieren sich für die Wanderer
Frisch gestärkt wurde über den „Münzenberger Rücken“ zum Wettertal über Gambach nach Ober – Hörgern gewandert. Schönes Wetter, schöne Landschaft, schöne Ausblicke, aber Gummikilometer. Das Vereinshaus des TFV konnte man schon von Ferne erkennen, aber Wirtschaftswege sind nicht immer die kürzeste Verbindung zwischen zwei Orten. Nach 16,5 km war das Ziel erreicht. Es war Platz für uns freigehalten und es gab auch etwas Karfreitag typisches zum Essen = Grüne Soße.

Gummikilometer Endlich am Ziel
Ober – Hörgern hat ca. 350 Einwohner, welche fast alle im Vereinsheim des TFV waren, die uralte Tradition „Eierbier“ verpflichtet. Wir wurden sehr freundlich empfangen und konnten uns dem Genuss der Tradition widmen.

Manche kannten bereits das Eierbier … andere mussten sich erst an den Geschmack gewöhnen
Ein ereignisreicher Tag geht zu Ende. Ein kurzer Fußmarsch noch ins Dorf zur Bushaltestelle, wo uns um 16:30 h ein Charter – Bus abholte und zurück nach Nieder – Mörlen brachte.

Warten auf den Bus Der Heimat entgegen.
Alle Beteiligten waren mit dem Verlauf des Tages sehr zufrieden und sind schon neugierig, wann und wohin die nächste Erlebniswanderung des TSV Nieder-Mörlen hinführt. Informationen erfolgen im Internet auf der Homepage www.tsv-nieder-moerlen.de. Gäste sind willkommen.


Anton Koppai
Wanderwart

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