TSV 04 Nieder-Mörlen

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Wanderung des TSV Nieder – Mörlen am 29.10.2017

In der Nacht von Samstag auf Sonntag tobte der Orkan Herwart über Deutschland.
Starkregen und Windböen in der Nacht ließen kein gutes Wanderwetter für den
Sonntagmorgen erwarten. Es wurde nicht kühl, sondern kalt. Die Winter – Steppjacke
musste aus dem Kleiderschrank herausgeholt werden. Die Wanderung absagen?
Gegen 09:00 Uhr an der Frauenwaldhalle. Alle gemeldeten 11 Teilnehmer des TSV sind
erschienen. Der Himmel wurde freundlicher, keine schwarzen Wolken mehr, sondern blaue
Streifen sind zu erkennen. Der Wind kommt aus Nordost und bläst die dicken Wolken aus
unserer Wanderrichtung.
Also los! Mit dem PKW (Fahrgemeinschaften wurden gebildet) nach Hungen. Wanderung
in Richtung Süden, mit Besichtigung des Hungener Schlosses, weiter über die Horloff zum
Inheidener See. Mutige Windsufer nutzten den immer noch wehenden Starkwind. Das
Wetter wurde immer besser. Kein Regen, der Wind wird allmählich schwächer, die Sonne
zeigt sich und wir sehen den See im herbstlichen Licht mit bunten Bäumen, ein schöner
Anblick.

 

 

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Bild 1:  Wanderung am Inheidener See bei schönstem Wetter

 

Entlang des Inheidener Wasserwerkes zum Hof Grass. Hier hat die OVAG vor 15 Jahren
einen Aussiedlerhof übernommen, der mittlerweile im Wasserschutzgebiet lag und dadurch
den landwirtschaftlichen Betrieb einstellen musste. Ein ehemaliger OVAG Mitarbeiter
erläuterte uns im OVAG Technicum die Geschichte von Hof Grass, sowie die Entstehung
und Aufgabenstellung der OVAG, als überregionaler Versorger für Wasser, Strom und Gas.

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Bild 2:  Alles Wissenswerte über Hof Grass und die OVAG durch einen kundigen Führer

 

Nach einem Mittagsmahl im nahegelegenen Restaurant, welches den hohen Erwartungen
des Verfassers genügte, folgte eine Besichtigung mit Führung im ortsansässigen Limes –
Informationszentrum. Auch die Römer schätzten schon die gute Qualität der Wetterauer
Böden und wussten die Wetterau gegen unliebsame Eindringlinge zu schützen.

 

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Bild 3:  Europa vor 2000 Jahren unter römischer Herrschaft

 

Gut gegessen, wissenswerte Eindrücke aus der Region von heute und vor 2000 Jahren
gesammelt, ging die Wanderung weiter entlang der Horloff, durch die „Hungener Schweiz“
zurück nach Hungen. Sogar ein Ziegen „Almabtrieb“ wurde uns noch geboten.
Allen Teilnehmern hat die Wanderung gut gefallen, die durch unsere weitere Heimat führte,
die aber allen Teilnehmern unbekannt war. Übereinstimmend zwischen alter Technik
(Wanderführer) und neuer Technik (Smartphone mit Wander app) wurden 10,1 km
Wanderweg festgestellt.

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